Nie wieder verlaufen – Mit Apps und Widgets gelingt die Navigation immer und überall

Laut aktuellen Umfragen des Marktforschungsunternehmens Comscore wird das Navigieren mit Hilfe des Smartphones in Deutschland immer beliebter. So nutzen inzwischen knapp vier Millionen Einwohner verschiedene Apps oder Widgets, um sich sorgenfrei durch neue Städte oder Regionen zu navigieren. Im internationalen Vergleich jedoch gelten die Briten als Navigationsliebhaber und nutzen laut der Marktforschungsumfrage die Navigation des Smartphones am häufigsten.

 

Preise und Umfang

Wer sich früher in einer neuen Stadt nicht auskannte, griff auf Karten oder Städteführer zurück. In der Generation des Web 2.0 ersetzt jedoch das Smartphone seit wenigen Jahren Karte, Kompass und Reiseführer. Die Anschaffung eines Navigationsgerätes ist oftmals sehr kostspielig – auch bei Smartphones. Die Preise unterscheiden sich hierbei vor allem darin, ob das Kartenmaterial „Onboard“, also in den Speicher des Handys geladen, oder bei individueller Anfrage beim Anbieter heruntergeladen wird.

Die Onboard-Speicherung erweist sich hierbei oftmals als zuverlässiger und dementsprechend auch kostspieliger. Andere Angebote hingegen sind häufig kostenfrei. Hierbei muss jedoch immer eine Internetverbindung bestehen, bei der ohne Flatrate ebenfalls hohe Preise anfallen können. Egal welche Variante genutzt wird – eine Internet- beziehungsweise Datenflat ist für die Art von Widgets und Apps immer sinnvoll.

 

Nokia Ovi Maps vs. Navigon Mobile Navigator

Zu den beliebtesten Smartphone Widgets und Apps im Bereich Navigation zählen zweifelsfrei Nokia Ovi Maps und der Navigon Mobile Navigator. Während Navigon häufig bereits bei HTC-Smartphones vorinstalliert ist, können Nokia-Nutzer in den Genuss von Nokia Ovi Maps kommen. Die Ovi-Karten sind für den Nutzer, bis auf die anfallenden Internetgebühren, kostenfrei. Navigon hingegen erhebt eine geringe Gebühr, sofern die Probezeit von 12 Monaten abgelaufen ist und/oder Kartenmaterial außerhalb von Deutschland genutzt werden möchte.

Mit einer Kartengröße von über 180 Ländern und 200 Städten in 3D-Qualität liegt Ovi Maps dank der Unterstützung der Reiseführer Michelin und Lonely Planet derzeit auf dem ersten Platz der kostenlosen Apps und Widgets im Bereich Navigation und eignet sich eher für den handlichen Gebrauch für Fußwege.

Navigon Mobile hingegen erinnert eher an ein Auto-Navigationssystem als an ein Smartphone. Das Programm speichert die Daten bevorzugt Onboard und lädt lediglich Verkehrsmeldungen und aktuelle Infos zum Start des Programms herunter. Ausgestattet mit Fahrspurassistent, einer freundlichen Stimmnavigation sowie Tag- und Nachtmodus, ist es den Preis nach Ablauf der Probezeit sogar wert und bietet mit entsprechender zusätzlicher Ausstattung auch für das Auto ein umfangreiches Navigationsgerät.

Smartphone gestohlen? Mit einfachen Tricks und Tipps den Schaden in Grenzen halten

Fehlt das Smartphone mal bei wichtigen Terminen, ist es für manche Betroffene nicht nur ärgerlich, sondern auch häufig ein Grund, wieder heimzukehren und den fehlenden Begleiter zu holen. Noch unangenehmer wird es jedoch, wenn das wichtige Utensil gestohlen wurde – und dies kommt häufiger vor, als man annehmen könnte.

 

Immer mehr Bürger verlieren ihr Smartphone

Laut Angaben des Branchenverbandes Bitkom ist bereits mehr als zehn Millionen Bundesbürgern ihr Smartphone abhandengekommen. Während sieben Millionen Bürger ihr Smartphone lediglich verloren haben, wurden knapp vier Millionen ihres Smartphones beraubt. Bei einem Verlust verliert man jedoch nicht nur ein Telefon, sondern darüber hinaus auch ein Speichermedium mit vielen persönlichen Daten, Bildern und Videos. Darüber hinaus können bei Vertragshandys hohe Kosten entstehen. Mit einfachen Tipps und Tricks kann das Handy jedoch schnell wiedergefunden und eventuell der hohe Schaden in Grenzen gehalten werden.

 

Schnelle Hilfe

Der Intuition zu folgen, ist oftmals das Beste, was man machen kann. So rufen viele Beklaute häufig als erstes sich selbst an. Sollte das Smartphone nur verlegt worden sein, kann der Anruf oft zum gewünschten Fund führen. Wurde das Telefon tatsächlich verloren, besteht eventuell die Chance, dass ein ehrlicher Finder das Telefon gefunden hat und den Anruf entgegennimmt. Sollte sich das Smartphone jedoch nicht mit Hilfe der Anruffunktion finden, sollte man davon ausgehen, dass es wahrscheinlich gestohlen wurde. In diesem Fall ist es ratsam, sofort den Mobilfunkanbieter zu kontaktieren und die SIM-Karte sperren zu lassen. Neben der eigenen Nummer wird von dem Anbieter hierfür noch das Kundenkennwort hinterfragt. Dieses kann man schnell in den erstgesendeten Unterlagen des Mobilfunkanbieters wiederfinden. Nachfolgend sollte man umgehend die Versicherung benachrichtigen. Hierbei haftet die Hausratsversicherung, sofern das Handy aus den heimischen Wänden oder unter Drohung der Person gestohlen wurde. Bedingung ist jedoch die Meldung des Überfalls bei der Polizei. Für alle moderneren Smartphones besteht zudem die Chance der Fernlöschung durch ein spezielles Computerprogramm. Dieses kann alle persönlichen Daten auch aus weiter Distanz vom Smartphone entfernen.

Das Nokia 808 PureView – ohne Apps mit dem neuen Smartphone zu perfekten Bildern gelangen

Laut Aussage des Herstellers Nokia dauerte es fünf Jahre, bis das neue Smartphonemodell Nokia 808 PureView fertiggestellt wurde. Das Ergebnis überrascht vom Design und beeindruckt durch eine imposant verbaute 38-Megapixel-Kamera, dessen Funktionen zudem alle bisherigen Smartphone-Kameras in den Schatten stellen.

 

Die Optik

Eine gute Kamera verbraucht nicht nur viel Leistung, sondern vor allem auch Platz. Diesen Leitsatz hat sich der Hersteller Nokia bei dem neuen Modell besonders zu Herzen genommen. Die hochwertige Technik konnte in kleineren Formaten nicht verbaut werden, und so bringt das neue Smartphone aktuell 174 Gramm auf die Waage und ist damit kein Leichtgewicht unter den Smartphones. An der dicksten Stelle, dem Platz der Linse, bemisst sich die Breite des Nokia 808 Pure View auf stolze 18 Millimeter. Dennoch versuchte Nokia auch hier, einen Kompromiss zwischen Technik und Design zu finden und verpasste dem Nokia abgerundete Kanten und Ecken sowie eine durchweg flüssige Dynamik.

 

Die Kamera

Mit einem Sensor, der bis zu 41 Megapixel erfasst, kann die neue Kamera des Smartphones auch ohne kostspielige Apps hochauflösende Bilder machen. Neben der Auswahl zwischen verschiedene Formaten hat die Kamera die neue Pure-View-Funktion. Diese ermöglicht es, mehrere Pixel zu einem Bildpunkt zusammen zu rechnen und somit ein noch brillanteres Bild zu erhalten. Hierfür entwickelte Nokia ein geniales Programm, das in den Sensor der Smartphone-Kamera verbaut wurde und das Installieren von Apps sinnlos macht. Durch die neue Technik können auch bei schwachen Lichtverhältnissen klare Fotos entstehen. Die Testergebnisse auf der Handy-Messe in Barcelona zeigten zudem, dass das neue Smartphone durchweg optimale Werte in der weitwinkligen Anfangsbrennweite erreichte. Die vorinstallierte Software ermöglicht dem Nutzer darüber hinaus eine große Auswahl zusätzlicher Funktionen.

 

Fazit

Trotz neuartiger und auch gewöhnungsbedürftigen Optik des Smartphones, besticht es durch die umfangreichen Funktionen und die hochwertige Kamera. Dennoch gilt auch hier wieder – viele Funktionen verbrauchen viel Leistung. Der Akku des Smartphones scheint nicht mit der Zeit und Technik mitgegangen zu sein und gewährt maximal fünf Stunden Betrieb. Wer dennoch überlegt, sich ein neues Smartphone oder eine neue Kamera anzuschaffen, kann getrost auf das Nokia 808 PureView zurückgreifen. Eine Kombination von Leistung und Funktionen wie diese wird eindeutig der neue Renner auf dem Smartphone-Markt und kann derzeit von keinem Konkurrenzmodell übertroffen werden.

Kostenfallen mit dem Smartphone vermeiden – Tipps und Tricks für den Urlaub im EU-Ausland

Pünktlich zum Urlaub setzte die EU vor wenigen Tagen am 1. Juli neue Roaming-Preise für die Nutzung des Smartphones im EU-Ausland fest. Dennoch gibt es immer noch genügend Möglichkeiten, um in eine hohe Kostenfalle zu tappen. Im Nachfolgenden finden Sie einige Tipps und Tricks, wie Sie auch im Ausland ihre Kosten unter Kontrolle behalten.

 

Achtung: Internet-Kosten

Es ist schnell passiert – ob man auf Facebook seinen Status checkt oder schöne Strandbilder an die im Büro gelassenen Kollegen schickt. Smartphones bieten immer und überall die Gelegenheit, sich mit dem Internet zu verbinden. Dennoch besteht besonders bei der häufigen Verbindung zum Internet die Wahrscheinlichkeit, eine hohe Telefonrechnung zu kassieren. Denn wer sein Smartphone genauso wie daheim benutzt, vergisst oftmals, dass die Internetflats nicht im Ausland gelten. Besonders die Preise im EU-Ausland steigen hierbei ins Unermessliche. So kann man schnell durch wenige Klicks und Slides 60 Euro für eine kurze Internetverbindung los sein. Wer nicht auf das Internet verzichten kann, sollte vor dem Urlaub den Telefonanbieter kontaktieren und sich über die im Ausland geltenden Preise aufklären lassen. Bislang gibt es diverse Auslands-Datenflats nur bei wenigen Anbietern. Wer also nicht in eine teure Kostenfalle tappen möchte, sollte die Verbindung zum Internet via Satellit stetig im Ausland unterbinden und auf die bewährte und günstige Alternative der WLAN-Verbindung zurückgreifen.

 

WLAN – löst es alle Probleme?

Inzwischen bieten verschiedene Hotels und Clubanlagen günstige WLAN-Flats für den Urlaubsaufenthalt an. Dank Verstärker und einem gut ausgebauten WLAN-Netz der Anlagen kann man vielerorts sogar Internet am Strand empfangen. Sofern die Internetverbindung erst einmal steht, kann der Nutzer mit seinem Smartphone und den installierten Apps schnell und günstig Kontakt zu seinen Liebsten aufnehmen. Ob nun per Viber oder auch WhatsApp – inzwischen gibt es genügend Apps, um hohe SMS- und MMS-Kosten zu vermeiden. Häufig wird jedoch die Verbindung der Apps zum WLAN-Netz untersagt. Ebenso ist eine Nutzung des WLAN-Netzes auf dem Handy nicht immer möglich. Informieren Sie sich einfach vorab bei dem Hotelanbietern – so erleben Sie keine unangenehmen Überraschungen und können den Urlaub sorgenfrei genießen.